Informationsstand der SPD zur Entwicklung des Bahnhofes, der Bahnflächen und der nördlichen Innenstadt fand großes Interesse


Anlässlich der derzeit laufenden Planungen informierten die Stadtverordneten-Fraktion und der Ortsverein der SPD Kirchhain die Bevölkerung über die Position der SPD zu diesem Kirchhainer Großprojekt. Der Stand war am nördlichen Ende der Bahnhofstraße platziert, was zweierlei Vorteile bot. Zum einen konnten die Planungsvorstellungen der SPD, zum anderen die Anregungen der Passanten unmittelbar am Rande des Planungsgebietes besprochen werden.


Vorrangige Themen am Informationsstand waren die Entwicklungsmöglichkeiten des Bahnhofes und seines Umfeldes sowie des Vorplatzes und der Straßenräume. Die am Stand präsentierten Karten, Pläne und Konzeptunterlagen gaben umfangreichen Aufschluss über die Nutzungsmöglichkeiten der Bahnliegenschaften und der Verkehrsflächen. Die planerischen Sachverhalte wurden anhand der technischen und gestalterischen Pläne erläutert, die an Schautafeln angebracht waren und den gesamten Planungsbereich wie auch die einzelnen Teilbereiche zeigten. In unmittelbarer Sichtweite des Bahnhofs wurden die interessierten Passanten und Besucher des Infostandes auf diese Weise über die Einzelheiten des SPD-Konzeptes informiert.


Anhand dieser detaillierten Pläne wurden hauptsächlich der Bahnhofsvorplatz als ausgebauter Kreisverkehr, der dem Bahnhof benachbarte Omnibusbahnhof, die vielfältigen Pkw-Parkmöglichkeiten und die Sanierung und Nutzung des Bahnhofes vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk fand außerdem die sichere und komfortable Führung des Fußgängerverkehrs sowie die angenehme und harmonische Gestaltung aller Aufenthaltsflächen, insbesondere hinsichtlich der Funktion als „Tor zu Innenstadt“. Ein weiteres Augenmerk lag auf der ausschließlich barrierefreien Erschließung des gesamten Planungsgebietes. Im Hinblick auf den öffentlichen Personenverkehr sind in das Konzept der SPD auch alle Planungen eingeflossen, die mit den Trägern des öffentlichen Bus- und Bahnverkehrs bereits entwickelt wurden, um für die Kunden eine gute Bedienungsqualität zu erreichen.


Der rege Schwerverkehr aus Bussen, Lastkraftwagen und Schleppern mit ein und zwei Anhängern bot an diesen Vormittagen die Möglichkeit, die Fahrwege zu beobachten und daran aus fachlicher Sicht praxisnah zu erklären, dass hier nur der von der SPD favorisierte „Kleine Kreisverkehr“ ausreichend dimensioniert ist, um diese Verkehre zu bewältigen. Angesichts des ebenfalls hohen Aufkommens an sogenanntem ruhendem Verkehr wurde der Bau von Pkw-Parkplätzen für verschiedene Arten der Stellplatznachfrage erläutert.
Für das Innere und Äußere des Bahnhofes wurden architektonische Gestaltungspläne gezeigt, die dem denkmalgeschützten Gebäude zu frischem Aussehen verhelfen. Diese Pläne sind von hoher Aussagekraft, weil sie mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmte Gestaltungskriterien berücksichtigen. Die Nutzungskonzeption des Gebäudes wurde mit zehn untereinander kombinierbaren Varianten dargestellt. Das flexible Raumnutzungskonzept bezieht dabei alle bahnhofstypischen Nutzungen ebenso ein wie die eigenen Vorstellungen der SPD zu gemeinschaftlichen, öffentlichen und sozialen Nutzungen in den Obergeschossen.


Der Busbahnhof besticht durch eine flächensparende und zugleich angemessen dimensionierte Bauweise, insbesondere aber auch durch seine hohe Bedienungsqualität. Um diese zu ermöglichen, wird der Busbahnhof, so wie dies auch von den Verkehrsträgern gewünscht wird und zudem richtliniengemäß gefordert ist, dem Bahnhof benachbart vorgesehen, um die Übergänge zwischen den Verkehrsmitteln so kurz wie möglich zu halten.


Die meisten Detailpläne wurden zur Barrierefreiheit vorgestellt. Sie zeigten für jeden einzelnen Teilbereich die gesamte Spanne der Handlungsmöglichkeiten von der Verwendung entsprechender Baumaterialien bis zu technischen Lösungen mit dem Bau von Aufzügen am Bahnhof und an den Gleisanlagen.


Die interessierte Öffentlichkeit zeigte sich zustimmend zu dem bürgernahen, nutzerfreundlichen Planungskonzept, so dass aus diesem Bürgerdialog ein insgesamt positives Resumee gezogen werden konnte.