Bei schönstem Sommerwetter traf die 30 köpfige Besuchergruppe ein und war sehr beeindruckt von dem riesigen Areal. Das Restaurant Paulaner im Squaire war der erste Anlaufpunkt des 5stündigen Programms. Über das große gewölbte Glasdach hindurch sind die landenden Flugzeuge zu sehen. Nach einem reichhaltigen Mittagsessen waren alle gestärkt für den nachfolgenden Ablauf. Frank Cornelius, Kontaktperson von Fraport für Mandatsträger, informierte über die jüngste abwechslungsreiche Geschichte. 66500 Mitarbeiter finden in dieser „Flugstadt“ eine Beschäftigung.

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Nach London ist er größter Airport Europas und vor allem ein Umsteige-Flughafen für Langsstecken-Passagiere.
Gespannt ging die Gruppe per Bus auf das Gelände des Flughafens hinaus. Nach den Terminals 1 und 2 beginnt jetzt der Bau von Terminal 3 in drei Bauabschnitten. Es entsteht auf dem Gelände wo bis vor einigen Jahren die US-Airbase im Südosten gelegen war. Das Terminal 3 ist dringend erforderlich um die stark wachsenden Verkehre der Billigfluglinien Rynair, Air-Berlin, Easy-Jet etc. bedienen zu können. Immer wieder waren die Erweiterungen auch von entschiedenen Widerständen der umliegenden Städte und Gemeinden begleitet. Die Expansion ist deshalb immer auch ein gewisser Widerstreit zwischen Ökonomie und Ökologie.
Die größten Passagier-Flugzeuge der Welt die Boeing 747-8 und der Airbus 380 konnte hautnah erlebt werden. Besonders beeindruckend war es den Start eines A 380, 500 to schwer, von der Startbahn West zu beobachten. Die jüngste Entwicklung ist jedochdass mittlere Flugzeuge sehr stark gefragt sind. Die Großflugzeuge sind nicht mehr gesucht, da deren Wirtschaftlichkeit langfristig nicht so gut ist wie noch vor Jahren geplant. Für die Feuerwehr-Fans war die Feuerwache an der neuen Start- und Landebahn Nordwest ein Highlight. In 2 Minuten sind die Fahrzeuge am Einsatzort. Drei große Tanklöschfahrzeuge stehen u.a. für die Bekämpfung von kleinen und großen Bränden zur Verfügung. 200 Mitarbeiter/innen arbeiten aufgeteilt in Schichten am Standort. Die stellv. Leiterin ist u.a.ein Beleg dafür dass beide Geschlechter hier sehr professionell tätig sind.

Die vielen starken Eindrücken mussten jetzt erst einmal verarbeitet werden. Dafür war der landschaftlich sehr schön gelegene Lohrberg bei Bergen-Enkheim ein idealer Ort. Das MainÄpller-Haus inmitten der Streuobst-Wiesen bot herrliche Aussichten auf die Skyline von Frankfurt. Bei Äppelwein und deftiger Vesperplatte klang der Tag in der herrlichen Abendsonne unvergesslich aus.

Karl-Heinz Geil